Sonntag, 9. Dezember 2018

Schweineleben


So, die Blutuntersuchung hat nichts ergeben und auch meine Kotprobe war ohne Befund. Nun werde ich gegen eine hormonelle Störung behandelt, heißt wöchentlich eine Spritze bei der TÄ.

Wir üben uns in trauter Zweisamkeit.

Und ich bin Cappucino, eines der neuen Pflegis.

Sonntag, 2. Dezember 2018

Samstag, 24. November 2018

Krank

Da darf ich, Paula, endlich mit Freunden leben, da werde ich doch krank. Ich nehme ab, obwohl ich gut futtere, und dann wurde auch noch mein Bäuchlein nackelig. Also ist Frauchen mit mir zur TÄ, die den Verdacht meines Frauchens bestätigt hat, dass es sich um eine Erkrankung der Schilddrüse handeln könnte. Also wurde mir Blut abgenommen - uiiii, habe ich geschrien - und das wird nun untersucht. Am Dienstag wissen wir hoffentlich mehr. Was mein Frauchen aber sehr erstaunt hat: ich bin tatsächlich das erste Schweinchen, das während des Transportes gefressen hat, sogar nach der Behandlung.



Auf den Arm genommen

Zwar habe ich, Ginny, bei dieser Aktion geschnurrt, aber man sieht wohl, dass es mir nicht so recht behagt.


Umzug

Ja, wie schon erwartet, bin ich, Tinka, umgezogen zu den Nachbarn. Den ersten Abend habe ich mich natürlich unsichtbar gemacht, aber schon in der Nacht bin ich zu meinen neuen Zweibeinern ins Bett gehüpft. Und dann ging alles rasend schnell. Inzwischen kuschele ich mich an, lasse mich beschmusen, fresse, spiele... Mein Leute sind schon fast ein wenig enttäuscht, dass ich sie scheinbar gar nicht vermissen. Aber hauptsächlich sind sie froh, dass ich so wenig Probleme mit dem Umzug habe und es mir so gut geht und ich so entspannt bin. In meinem halten Zuhause ist auch einiges entspannter. Zwar zeigt Lucky gar keine Reaktion, was mich nun doch befremdet, immerhin haben wir 12 Jahre zusammen gelebt, aber Ginny ist schmusiger denn je. Meine Leute müssen sich auch noch daran gewöhnen, dass sie mich nicht suchen, wenn sie das Haus verlassen, und auch daran, dass sie die Küche nicht mehr verschließen müssen.



Sonntag, 18. November 2018

Neuigkeiten

Ach, es ist wird wohl bald passieren. Ihr wisst ja, dass Ginny und ich, Tinka, uns so gar nicht verstehen. Und ich piesele ja aus Protest überall in der Wohnung herum, in die Pflanzen, in die Küche, die seitdem verriegelt ist, in die Schuhe meiner Leute.... Meine Leute sind zwar ziemlich genervt davon, würden es aber wohl weiterhin aus Liebe zu uns beiden ertragen. Aber man hat ihnen gesagt, dass es für uns, Ginny und mich, ein unerträglicher und sogar gesundheitsgefährdender Zustand ist, und eine von uns gehen muss. Zunächst war klar, dass natürlich Ginny auszieht, weil ich ja viel länger hier bin. Aber meine Leute wurden darauf hingewiesen, dass es sein kann, dass ich aus lauter Gewohnheit einfach weiter piesele und es deswegen besser ist, wenn ich ausziehe. Das ist vor allem für Herrchen sehr hart, weil ich eine ausgesprochene Herrchen-Katze bin. Aber er sieht es ein. Dann war erstmal angedacht, dass ich zum kleinen Frauchen und ihrem Freund ziehe. Doch waren jetzt einige Mal Nachbarn hier und ich, die sonst extrem scheu ist, hat sich regelrecht an diese beiden Zweibeiner rangeschmissen. Es ist, als hätte ich mir mein neues Personal selber ausgesucht. Wenn das kleine Frauchen einverstanden ist, werde ich wohl dorthin ziehen, direkt nebenan und meine Leute können mich immer noch ansehen, falls es das für mich nicht zu spät ist. So sah das gestern Abend jedenfalls aus.